Momentan existiert in Gambia kein staatliches Gesundheitssystem. Vom Säugling bis zum Greis muss jede medizinische Leistung selbst bezahlt werden.
Durch die herrschende Armut mit hoher Säuglings- und Kindersterblichkeit ist es für große Teile der Bevölkerung nicht möglich, eine adäquate medizinische Therapie zu bezahlen oder zu erhalten.
Unser Verein kann durch Spenden, die 1:1 im kleinsten afrikanischen Staat ankommen, vor Ort Medikamente kaufen, die während der Arbeitseinsätze Brandenburger Ärzte und medizinischer Fachkräfte zur Anwendung kommen, die vor Ort tätigen Pfleger schulen und unterstützt durch die Finanzierung der Ausbildung zu Krankenpflegern die Hilfe zur Selbsthilfe.
Nur damit kann erreicht werden, dass auch ohne unsere dauerhafte Anwesenheit adäquate medizinische Therapie erfolgt.
Nach den medizinischen Kampagnen des Vereins, der 2006 gegründet wurde, ist jetzt an die deutschen Mitarbeiter die Bitte herangetragen worden, in einem Stadtteil von Serekunda, der größten Stadt in Gambia, ein Gesundheitszentrum speziell für Kinder zu gründen und zu bauen.
Der erste Schritt ist bereits getan: Die Vorsitzende Dr. Kristin Menzel war gemeinsam mit Schwester Anke Mathea im Juni in Gambia, um Sondierungsgespräche zu führen, das Land anzusehen und die Bedingungen zu prüfen, die ein Neubau zur Folge haben.
„Wir fanden ein ca. 100 x 100 m großes Grundstück vor, völlig unbebaut, mitten in den Slums von Talinding, einem Vorort von Serekunda. Um uns herum viel Staub, unbefestigte Wege, aber auch unzählige Kinder. Im ganzen Umfeld gibt es kein Gesundheitszentrum, demzufolge auch keinen Arzt.“
Der GambiaGesundheitsHilfe e.V. hat in den letzten Jahren in einem Gesundheitszentrum in Lamin gearbeitet, wo er inzwischen schon gut die Hilfe zur Selbsthilfe vermittelt hat.
Hier wird jetzt erst nach mikroskopischem Nachweis der Malaria im Blut die medikamentöse Therapie begonnen, was vor 2006 1. gar nicht untersuchbar war und 2. die vor Ort tätigen auch gar nicht wussten, dass mit einer Pauschal- Behandlung aller mit Fieber erkrankten Patienten unnötige Therapieresistenzen erzeugt werden.
Jetzt soll mit diesem neu geplanten Kinder - Gesundheitszentrum ein weiterer kleiner Schritt zur Verbesserung der Situation in Gambia erreicht werden.
Für den Neubau, der etwa so wie abgebildet gestaltet werden soll, werden ca.40.000 -50.000 Euro benötigt.

Eine Spendenkampagne in der Stadt Brandenburg an der Havel würde bedeuten, dass jeder Brandenburger 50 Cent spenden müsste oder jeder 2. Brandenburger 1 Euro, dann wäre das Geld für einen Neubau schon realisiert. Fakt ist, das unser Verein diesbezüglich Hilfe braucht und wir auf Geld und Manpower angewiesen sind.
Der Gambia Gesundheitshilfe Verein e.V. freut sich weiterhin über Spenden, Paten oder neue Mitglieder, wobei eine Kontaktaufnahme einfach über die Gefäßambulanz Brandenburg
0 33 81-40 3 664 oder Fax 0 33 81-41 28 59
Mobil 0 170 – 41 43 776 möglich ist !
Spenden unter
MBS Potsdam
Kennwort Talinding CHC
Konto - Nr.: 36 23 00 20 53
BLZ 160 500 00